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Beschönigte Homosexualität

Leserbrief zum Interview „Bis in jeder Familie einer schwul ist“ vom Freitag, 19. Dezember im Toggenburger Tagblatt, erschienen am 31.12.2014 im Toggenburger Tagblatt

Es ist nicht erstaunlich, dass Regierungsrat Martin Klöti für die Förderung seiner Lebensweise eintritt. Trotzdem rechtfertigt sich die unterdessen allgemein propagierte Gleichwertigkeit der Homosexualität und eigentlich jeglicher Lebensformen und praktizierten sexuellen Praktiken nach dem alleinigen Lustprinzip in keiner Weise. Es gibt genügend Untersuchungen, die zeigen, dass Kinder die besten Entwicklungsbedingungen in traditionellen Familien mit Vater und Mutter haben, abgesehen von Einzelfällen. Auch sprechen Ergebnisse zur langfristigen Gesundheit, Lebenszufriedenheit und Lebenserwartung für die Ehe zwischen Mann und Frau.

Wer genauer hinschaut, konstatiert (ohne deswegen gleich homophob zu sein), dass es ein Verbrechen an unseren Kindern und unserer Gesellschaft ist, wenn nicht ehrlich über Vor- und Nachteile verschiedener Lebensweisen informiert wird. Ebenso ist es ein Verbrechen, wenn Kinder und Jugendliche in ihrer Identität verunsichert und etwa zu einer vermeintlichen Homosexualität verführt werden. Neben Aids gibt es zudem weitere Geschlechtskrankheiten, von denen die Schweiz nicht  zufällig massiv betroffen ist. Diese lassen sich nicht einfach mit dem korrekten Gebrauch eines Kondoms verhindern. Hundertprozentige Sicherheit bietet allein die gegenseitige Treue der Partner.

Die meisten jungen Leute wünschen sich natürlicherweise noch immer, die einzigartige Liebe zu finden, später einmal zu heiraten und eine Familie im traditionellen Sinn zu gründen. Weshalb tun wir nicht alles, um sie darauf möglichst gut vorzubereiten, passende Bedingungen zu schaffen und sie in ihrer Entwicklung zu treuen und verantwortungsbewussten Ehepartnern und Eltern zu fördern?

Lisa Leisi, Michelaustrasse 29, 9615 Dietfurt