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Christentum ein unterschätzter Segen

Roger Liebi informierte, wie das Christentum die Schweiz prägte und was für Entwicklungen heute nachhaltig Einfluss auf unser Land nehmen.

Der Referent Roger Liebi begleitete die Zuhörer am E-Piano beim Singen der Landeshymne.

Wil. Am Freitagabend, 17.10.2014, in der Freien Christengemeinde führte der Referent Roger Liebi unter anderem aus, dass ab dem Jahr 350 nach Christus Einflüsse des Christentums in der Schweiz erwiesen sind. Die Ausbreitung des christlichen Glaubens bewirkte in der griechisch-römischen Welt unter anderem die Abschaffung der Abtreibungspraxis, Kindstötungen nach der Geburt oder deren Aussetzung und ebenso die Abschaffung von Gewaltspielen in der Arena. Weiter setzten sich geschlechtergetrennte Gefängniszellen durch, sowie ein Verbot der Gesichtsverätzung von Sklaven und Kriminellen, die Ächtung der Selbstmorde und Unzucht. Auch die Würde der Frau wurde wiederhergestellt, denn im römischen Reich hatte sie kaum Rechte. Leider hört man in den Schulen nichts von diesen segensreichen Einflüssen. Auch nicht, dass mit dem Gebot der Nächstenliebe Hilfsangebote für Waisen, Witwen, Alte, Kranke, Blinde, etc. entstanden. Auch Schulen, Universitäten, Künste, die moderne Wissenschaft, Freiheit und Gerechtigkeit gründen auf dem Christentum.

 

Revolution gegen Gott

Roger Liebi zeigte auch auf, wie es mit der Verdrängung des Christentums mittels einer schleichenden neomarxistischen Transformation der gesamten westlichen Gesellschaft, zu einer Revolution im sexuellen, feministischen, religiösen und Drogen-Bereich kam, die noch nicht abgeschlossen ist. Dabei hat Gott nicht nur in der Schweiz in der Politik, dem Bildungs-, Gesundheitswesen und den Medien keinen Platz mehr. Wie sehr die Präambel der Bundesverfassung segensreiche Auswirkungen auf die Schweiz hatte und noch hat, ebenso die infrage gestellte Landeshymne und der noch beibehaltene Dank-, Buss- und Bettag, kann nur erahnt werden. 

 

Am von der EDU Kanton St. Gallen organisierten Anlass stellte sich zudem das für das Laienrichteramt im Kreis Wil kandidierende EDU-Mitglied David Gysel dem zahlreich erschienenen Publikum vor. 

Lisa Leisi, Vizepräsidentin EDU Kanton St. Gallen, 9615 Dietfurt