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Corona

Leserbrief, erschienen am 05.01.2021 in der Wiler Zeitung

Gedanken zum Umgang mit dem Virus

 

Grundsätzlich bin ich froh, dass die Massnahmen rund um Corona in der Schweiz - im Vergleich zu Deutschland – weniger weit gehen. Denn zu Vieles ist noch unklar.

Welche Massnahmen haben welche gesicherten Wirkungen bei der Bekämpfung des Virus? Es braucht noch viel Forschung. Sicher ist für mich nur, dass die Politik und die Medien erfolgreich eine ungesunde Angst vor dem Virus geschürt haben. Dabei fehlt noch immer ein unter Experten gleichwertiger Austausch verschiedener Ansichten. Weiter vermisse ich eine gewisse Freiheit für ältere Menschen und uns alle, selber zu bestimmen, wie stark wir geschützt werden wollen. Vielleicht wollen nicht wenige Betagte lieber eine Ansteckung bis hin zum Tod in Kauf nehmen, als eingesperrt mit stark reduzierten Kontakten ihre letzten Tage verbringen zu müssen. Wo bleibt da die Selbstbestimmung? Auch werden durch die Einschränkungen nicht wenige Existenzen gefährdet und sogar geopfert. Und was für Schäden werden bei den Kindern angerichtet? Nicht einmal in Kitas darf noch gesungen werden.

Was unsere Gesellschaft ebenfalls nicht menschlicher machen wird, ist Denunziantentum, anhaltende Bevormundung, zunehmende Überwachung sowie ein (versteckter) Impfzwang. Auch sollte verhindert werden, dass dieser Virus missbraucht wird für Umwälzungen mit vielen Verlierern und wenigen, aber umso mächtigeren, Profiteuren. Wer für vermeintliche Sicherheit, Freiheiten aufgibt, wird am Ende beides verlieren.

 

Lisa Leisi, Michelaustrasse 29, 9615 Dietfurt