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15.11.2014 / Mitgliederversammlung der EDU Toggenburg

 

Der engagierte Schulratspräsident Heinz Herzog aus Thal zeigte überzeugend auf, weshalb der Lehrplan 21 für Schüler wie Lehrer Unheil bedeutet.

Ebnat-Kappel. Am Samstagmorgen fand im Restaurant Löwen die jährliche Mitgliederversammlung der EDU Toggenburg statt. Im Anschluss führte Heinz Herzog vom Verein „Für eine starke Volksschule St. Gallen – ohne Lehrplan 21“ vielfältig aus, warum er vehement für die Verhinderung  des Lehrplan 21eintritt.  

„Seit zehn Jahren sagen die Gewerbeschullehrer, dass die Schüler immer weniger können“, betonte er bezogen speziell auf die Fächer Deutsch und Mathematik. Auch der grosse Therapie- und Nachhilfen Bedarf müsste doch stutzig machen. Er beklagte dabei, dass niemand den Zusammenhang zu den Reformen sehe und dass die vorweggenommene Umsetzung des Lehrplan 21 im Kanton St. Gallen schon weit fortgeschritten sei. Auch die Lehrerausbildung werde schon weitgehend darauf ausgerichtet und sei fachlich gesehen lückenhaft. 

 

Nicht kindgerecht

Heinz Herzog bemängelte unter anderem den unsystematischen Aufbau des Lehrplans, die Orientierung an mannigfachen Kompetenzen, das nicht kindgerechte selbstgesteuerte Lernen, die Degradierung des Lehrers zum Lernbegleiter und die ideologische Beeinflussung. Bei all dem werde das selbständige Denken nicht gefördert und der falsche Eindruck geweckt, dass fundiertes Wissen auch ohne  Üben und Lernen  angeeignet werden könne. Der Referent zeigte sich erfreut, dass es auch heute noch gute Lehrer gebe, weil diese sich über die Reformen hinwegsetzten. Aber diese befänden sich mit dem Lehrplan 21 endgültig in der Illegalität. Dabei wies er darauf hin, dass die Lehrmittel ja am neuen Lehrplan ausgerichtet werden.

 

Schadensbegrenzung

Für den Referenten geht der (im schlechten Sinn) revolutionäre Lehrplan 21 viel weiter, als von der Bundesverfassung vorgegeben. Für ihn wäre eine breitangelegte öffentliche Diskussion inklusive Volksentscheid dringend nötig und unserer Demokratie würdig. Weil eine direkte Mitbestimmung noch nicht möglich ist, sieht sich der Verein „Für eine starke Volksschule St. Gallen – ohne Lehrplan 21 – gezwungen, mit der Initiative zum Harmos-Austritt eine spätere Änderung des Volksschulgesetzes zu ermöglichen und damit wiederum den Schaden zu begrenzen.
Lisa Leisi, Präsidentin EDU Toggenburg

16.11.2013 / Mitgliederversammlung der EDU Toggenburg

 

 

 

Samstag, 16. Nov. 2013, 09:00 Uhr / Gasthof Rössli, Landstr. 20, 9615 Dietfurt

10:15 Uhr: Öffentlicher Vortrag mit M. Hikmat von "Zukunft CH":

Gender Mainstreaming - Angriff auf den christlichen Glauben!

Lorenz Schwarz
Lorenz Schwarz
Toni Niederberger
Toni Niederberger

10.11.2012 / Mitgliederversammlung der EDU Toggenburg

Am Samstag, 10. Nov. 2012, ab 08:30 Uhr
im Landgasthof Ochsen, Sidwaldstr. 9, 9652 Neu St. Johann.
Um 10:15 Uhr brachte uns Landrat Toni Niederberger, Kt. NW, die Hintergründe von Naturpärken näher, dies im Blick auf den Naturpark Neckertal.

 

Der Vorstand bleibt ein Frauenteam. Männer sind jederzeit herzlich willkommen!

Nach Kaffee und Gipfeli fanden sich im gemütlichen Saal im Gasthaus Ochsen in Neu St. Johann am 10. November um 9.00 Uhr 15 Personen für die  Mitgliederversammlung der EDU Toggenburg ein. Nach der Begrüssung durch die Präsidentin Lisa Leisi gab Lorenz Schwarz eindrücklich seine Gedanken zu Psalm 118,15 und Philipper 2, 14 + 15 weiter. Was für ein Segen, wenn nach den 10 Geboten gelebt wird und wir als Lichter in der Welt scheinen. Dieses Licht verträgt sich nicht mit Unzufriedenheit und Streitsucht. Dies ist eine grosse Herausforderung, als EDU vorbildlich zu leben mitten in der „verdorbenen“ Welt.  Lorenz Schwarz betete mit uns und dann nahmen wir uns den Traktanden an. Diskussionslos wurde die Kassenführung gutgeheissen und der Vorstand für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Diese sind die Präsidentin Lisa Leisi, die Aktuarin Liselotte Pfister und die Kassierin Katrin Giordanengo. Im Jahresbericht kam zum Ausdruck, wie sehr die EDU Toggenburg „neue“ und jüngere Mitglieder und im Besonderen Männer im Vorstand braucht. Leider liess sich noch in keiner Gemeinde die Gründung einer Ortspartei verwirklichen. Wir bleiben dran und wollen bewusst die EDU Toggenburg unserem Vater im Himmel anbefehlen und ihn um Weisheit, Erkenntnis und einfach seine Leitung bitten.
Lisa Leisi, Präsidentin Kreispartei EDU Toggenburg

01.08.2012 / 1. August-Rede von Lisa Leisi in Bischofszell

Nach dem Brunch bespricht Hans-Martin Baumann, Präsident des Verkehrsvereins Bischofszell, mit Festrednerin Lisa Leisi den Ablauf der Bundesfeier. (Bild: Georg Stelzner)
Nach dem Brunch bespricht Hans-Martin Baumann, Präsident des Verkehrsvereins Bischofszell, mit Festrednerin Lisa Leisi den Ablauf der Bundesfeier. (Bild: Georg Stelzner)

 

Pressebericht der Thurgauer Zeitung vom 2. Aug. 2012

05.11.2011 / Mitgliederversammlung EDU Toggenburg

Am Samstagmorgen, 5. Nov. 2011, fand im Restaurant Schöntal in Ebnat-Kappel die jährliche Mitgliederversammlung der EDU Toggenburg statt. Gast und Ortspräsident der EDU Bubikon-Wolfhausen, Erich Vontobel, gab nützliche Tipps weiter.

Ebnat-Kappel. Um 9 Uhr wurden die Mitglieder und Freunde der EDU Toggenburg mit einem reichhaltigen Morgenessen verwöhnt. Nur zu schnell war es Zeit, sich im Saal für die üblichen Traktanden einzufinden. In deren Verlauf wurde Catherine Nüesch für den zurücktretenden Roland Bürge als neue Revisorin gewählt. Die Präsidentin Lisa Leisi konnte mit Freude vermelden, dass die EDU Toggenburg, aber auch die kantonale EDU, bei den Nationalratswahlen den Wähleranteil deutlich steigern konnten. Sie wies darauf hin, dass die EDU Toggenburg mit den bevorstehenden Kantonsratswahlen beschäftigt sei. 

Politik ist Knochenarbeit!
Dann hörten die Anwesenden gespannt den interessanten Ausführungen von Erich Vontobel, dem Präsidenten der Ortspartei Bubikon-Wolfhausen, zu. Seine Kompetenz, die Erfolge und Präsenz, die die EDU vor Ort im Zürcher Oberland auszeichnen, sind beispielhaft. Erich Vontobel führte an Beispielen aus, auf was alles im Vorstand geachtet wird, was ihm wichtig ist und wie er aktiv am politischen Geschehen teilnimmt und sich einbringt. Entsprechend wird die EDU beachtet und wahrgenommen und geniesst eine grosse Akzeptanz. Der Vortrag regte noch zu manchen Diskussionen an und motivierte zu neuem Einsatz. Dabei ist uns bewusst, dass Politik Knochenarbeit bleibt und einen langen Atem braucht. Unsere Politik soll weiterhin der Stadt – Toggenburgs – Bestes suchen, wie im Alten Testament im Buch Jeremia 29,7 zu lesen ist: "Suchet der Stadt Bestes, …, und betet für sie zum Herrn; denn wenn’s ihr wohl geht, so geht’s auch euch wohl."

Lisa Leisi, Präsidentin EDU Toggenburg