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Wollen wir ohne äussere Not die Selbstaufgabe?

Leserbrief zum Artikel des Toggenburger Tagblatts vom Dienstag, 14. Oktober 2014, auf Seite 5: Stimmen für EU-Beitritt werden lauter

 

Die Gruppierung mit dem irreführenden Namen „Operation Libero“ regt an, einen EU-Beitritt in Betracht zu ziehen, falls der bilaterale Weg scheitert. Damit ermutigt sie die EU geradezu, der Schweiz ihren eigenständigen Weg zu verweigern, damit sich die Schweiz in der Folge der EU unterwirft. Für uns Schweizer steht viel zu viel auf dem Spiel: Als EU-Mitglied würden wir finanziell ausgesaugt bis auf die Knochen und dies für einen aufgeblähten Bürokratieapparat mit immer mehr Bevormundungen. Gleichzeitig würden wir unserer einzigartigen demokratischen Rechte weitgehend beraubt. Ob dann unsere bisherige Erfolgsgeschichte weitergehen würde, ist mehr als fraglich.

Den Befürwortern der Masseneinwanderungsinitiative wird immer wieder Fremdenfeindlichkeit und Abschottung unterstellt. Dabei weist mit einer Ausnahme kein EU-Land einen so hohen Ausländeranteil bei vielen Einbürgerungen und einer schon enormen Bevölkerungsdichte auf. Die Schweiz ist zudem auch wirtschaftlich sehr vernetzt und weltoffen.

Sollte unsere Standhaftigkeit und Eigenständigkeit uns - zumindest vorübergehend - wirtschaftliche Nachteile bringen, so wären diese für die Bewahrung von Freiheit und Selbstbestimmung in Kauf zu nehmen. Es gibt wirklich keinen Grund, sich minderwertig zu fühlen, solange die Schweiz nicht ein Mitglied der immer totalitärer geführten EU und nach den USA der zweitwichtigste Handelspartner der EU ist. Im Gegensatz zu manchen Politikern und Akademikern scheinen die Wähler viel mehr Mut und Rückgrat zu haben!

Lisa Leisi, Vizepräsidentin EDU Kanton St. Gallen, 9615 Dietfurt

Einzelfälle versus Rechtsstaatlichkeit

Leserbrief vom 3. Sept. 2014 im St. Galler Tagblatt:
Der Schutz der Frauen vor Missbrauch und Ausbeutung verbietet in der Schweiz zu Recht die Leihmutterschaft. Ebenso ist grundsätzlich die Adoption von Kindern durch Homosexuelle verboten und das Kind hat ein Recht, seine wahren Eltern zu kennen. Trotzdem erfrecht sich das St. Galler Verwaltungsgericht, sich über die schweizerische Rechtslage hinwegzusetzen. Wider besseres Wissen, werden als Eltern sogar zwei Väter eingetragen, was schlicht unwahr ist.
Die zunehmend Rechtsbrüche rechtfertigende Argumentation im Namen der Prüfung des Einzelfalls und in diesem Fall der übergeordneten Stellung des Kindswohls führt zu Rechtsunsicherheit und schliesslich zur Abwertung, ja Auflösung, unserer Rechtsordnung. Mit solchen Begründungen müssten in Zukunft auch Familien mit Kindern anerkannt werden, in denen der Mann mehrere Frauen hat. Alles würde möglich, solange das momentane Kindswohl gewahrt erscheint.
Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig und es bleibt zu hoffen, dass das Bundesamt für Justiz dieses Urteil ans Bundesgericht weiterzieht. Sollte das Bundesgericht das getroffene Urteil stützen, wird das Vertrauen in unsere Justiz nachhaltig erschüttert.
Lisa Leisi, Vizepräsidentin EDU Kanton St. Gallen, 9615 Dietfurt

Zwei Männer als Väter?

Sehen Sie hier den TVO Bericht mit einem (leider gekürzten) Interview von Daniel Engler.
http://www.tvo-online.ch/?image=GupdTr.png&video=9Z7rkM.mp4&guid=23391

Eine sehr traurige Sache

Leserbrief vom 22.8.2014 im St. Galler Tagblatt: 

Vorstoss gegen HIV-Plakate
Dass nochmals Plakatfotos  
in der Zeitung gezeigt werden, nachdem das BAG die Kampagne beendet habe, das ist schade. Ich freue mich aber, dass Sie den Protesten aus der Bevölkerung in diesem Artikel Raum gegeben haben. Hingegen bin ich entsetzt darüber, dass das BAG seine Kampagne im Internet weiterführen will. Das ist wirklich eine sehr traurige Sache, dass eine Behörde mit Sexfilmchen im Internet auftritt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene brauchen Schutz und nicht Verführung.
Rösli Fässler, Magdenauerstr. 48, 9230 Flawil / EDU