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Informationen zur kommenden Abstimmung zur «Ehe für alle».

Leserbrief erschienen am 21.09.2021 in der "Linth-Zeitung":

 

 

Noch vor wenigen Jahren hiess es aus den Kreisen, die heute die Ehe für alle wollen, die Ehe sei ein Auslaufmodell. Jetzt geht es soweit, dass ich in Rapperswil mit den Worten: Du bist ein «Rassist» beschimpft wurde, weil ich zur Ehe nur für Mann und Frau stehe. 

Die EDU Eidgenössich Demokratische Union hält fest, dass nur aus der Verbindung zwischen Mann und Frau auf natürlichem Wege Kinder entstehen. Seit bestehen der Menschheit gab es keine Zeit, in der dieses Ehe und Familienverständnis in Frage gestellt wurde. Die «Ehe für alle» ist ein Experiment dessen Folgen jeder vernünftige Mensch voraussehen kann. Kinder werden per Gesetz zur Vaterlosigkeit verdammt. Den Vater durch einen Schicksalschlag zu verlieren ist schon ein einschneidendes Ereignis. Kinder haben ein Recht auf einen Vater und eine Mutter, aber kein Mensch hat ein Recht auf ein Kind! Kinder sind ein Geschenk und keine Ware, die man bestellen kann. Besonders für Mädchen aber auch für Jungen ist ein Vater wichtig für deren Entwicklung.

Natürlich ist die vom Parlament beschlossene Gesetzesänderung auch ein Verfassungsbruch. Der Verfassungsartikel 14  «Das Recht auf Ehe und Familie ist gewährleistet» wurde bis in jüngste Zeit auch vom Bundesrat, ausschliesslich als eine Ehe zwichen Mann und Frau definiert. Nie dachte bei der Niederschrift der Verfassung irgend jemand an eine andere Auslegung, denn alle Formen ausserehelichen Verbindungen waren damals per Gesetz verboten.

Der Bevölkerung wird mit der Aussage, «es gehe ja nur um Liebe» Sand in die Augen gestreut. Die Salamitaktik des reinen Egoismuses, fordert die Samenspende für lesbische Paare, obwohl dies dem bestehenden Fortpflanzungsgesetz (nur bei erwiesener Unfruchtbarkeit heterosexueller Paare erlaubt) widerspricht. Wen dieses Gesetz angenommen wird, folgt kurz darauf die Forderung nach Leihmutterschaft, später die Freigabe der Phädophilie. Von den weiteren Schritten graut es mir zu schreiben.

Rudolf Müller eidg. dipl. Steinmetzmeister

 

Welche Tragik!

Leserbrief zur Ehe, erschienen am 22.12.2020 im St. Galler Tagblatt

 

Wenn gemäss Radionachrichten kein einziger Ständerat grundsätzlich die Ehe als eine Gemeinschaft zwischen Mann und Frau definiert, dann ist das eine Tragik! Als Bürgerin und Christin erhebe ich daher meine Stimme, überzeugt, dass Tausende andere in diesem Land das so sehen: Der Schöpfer hat sich das genial ausgedacht, dass er zweierlei Gattungen Menschen geschaffen hat, männliche und weibliche. Sie ergänzen sich, aber die Ehe ist als verbindliche Lebensgemeinschaft zunehmend hart umkämpft. Gut, dass es viele positiv gelebte Beispiele von Ehen gibt, wo man in guten und schlechten Tagen zueinander hält. Das ist Lebensschule und mit Gottvertrauen geht es besser!

Mit der eingetragenen Partnerschaft existiert längst ein rechtlicher Rahmen für Homosexuelle. Die Ehe hingegen soll Mann und Frau vorbehalten bleiben, wie seit Jahrhunderten. Dafür setze ich mich ein.

 

Rösli Fässler, Magdenauerstr. 48, 9230 Flawil

Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau

Leserbrief zum Interview mit Martin Schmidt, Kirchenratspräsident evang.-ref. Kirche SG, Wiler Zeitung vom 07.11.2019:

 

Das Ja zur «Ehe für alle» des evang. Kirchenbundes enttäuscht mich. Wo ist die klare Haltung der Kirche? Meint sie, in ethischen Fragen sich den gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen zu müssen? Es ist offensichtlich, dass das Fundament der Bibel in unserem Land verloren geht. Ausnahmen gibt es: Gemeindevorstände und Pastoren, die sich der Bibel verpflichten und das Evangelium lehren ohne liberal-humanistischen Filter.

Eine grössere Diskussion zu führen unter Einbezug von Adoption und Reproduktionsmedizin, wie es Herr Schmidt vorschlägt, wird nicht zu einem «besseren Resultat» führen. Eine Ehe ist die verbindliche Gemeinschaft zwischen Mann und Frau. Das ist seit Urzeiten so. Generationen haben das gelebt, mit allen Schwierigkeiten und Schwächen. Sie waren sich meist bewusst, auf die göttliche Gnade angewiesen zu sein. Heute haben homosexuelle Paare die Möglichkeit der eingetragenen Partnerschaft. Das genügt auf ziviler Ebene und gab es zur Zeit meiner Eltern und Grosseltern nicht.

 

Rösli Fässler, Magdenauerstr. 48, 9230 Flawil

Mail: ro.faessler63@bluewin.ch

Abschaffung der Heiratsstrafe als Schwerpunkt

Leserbrief im ideaSpektrum vom 18. Nov. 2015:

Mit Interesse habe ich die Schwerpunkte gewählter christlich gesinnter Bundesparlamentarier im ideaSpektrum 46.2015 gelesen. Der Schutz der Ehe fehlte leider gänzlich in diesen Aussagen. Ich wünsche mir, dass die Initiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe, welche am 28. Februar 2016 dem Volk zur Abstimmung vorliegt, von vielen Politikern auf allen Ebenen, christlichen Gemeinden und anderen Organisation zu einem Schwerpunkt in den nächsten Monaten gemacht wird. Die Ehe und damit einer der wichtigsten Pfeiler einer gesunden Gesellschaft soll durch diesen vorgeschlagenen Verfassungsartikel weiter geschützt werden - ein wegweisendes Signal.

David Gysel, Sekretär EDU St. Gallen