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Gibt es Klimaleugner?

Leserbrief zum Artikel: «Man sucht Argumente gegen etwas, das nicht ins eigene Weltbild passt» vom 15.11.2019, erschienen in der Linthzeitung vom 20.11.2019.

 

«Klimaleugner», wo kann man die Klimaleugner finden? Nirgends! Der Artikel beginnt mit einer bewussten Falschaussage. Der Klimawandel ist das Normale beim Klima, niemand bestreitet das. Es gibt allerdings anerkannte Klimaforscher, die zeigen, dass die Menschen nur in geringem Mass den Klimawandel verursachen. Der Anstieg der Temperatur erfolgte schon vor dem Beginn der Industrialisierung. Wir kommen aus einer Kälteperiode und diese

Wellenbewegungen führen zu den Temperaturänderungen. Der Anteil des CO2 in der Athmosphäre ist sehr gering, etwa 0,04 Prozent. Es ist ein sogenanntes Spurengas.

Ausserdem ist bekannterweise CO2 kein Giftstoff und nur ein minimaler Treiber bei der Erderwärmung. Im Gegenteil, je mehr CO2 in der Atemluft enthalten ist, umso besser das Pflanzenwachstum. Für die Ernährung der Weltbevölkerung absolut von Vorteil.

 

Was ist mit den Klimamodellen?

Die 3 oder 5 Grad Erwärmung beruht auf Modellen und Annahmen. Wie der Name sagt, wird modelliert, wenn das Klima und alle Einflüsse noch nicht bekannt sind, kommen völlig fasche Resultate heraus. Die Klimaforschung steckt immer noch in den Kinderschuhen, wie anerkannte Klimaforscher aussagen.

Der IPCC hat schon seine drei zu hohen Anstiegsprognosen (Modelle) angepasst. Sie haben sich den wirklich gemessenen Temperaturen etwas angenähert. Der Anstieg weltweit ist im Bereich von 0.85 Grad seit 150 Jahren.

 

Wer ist einseitig und voreingenommen?

Ich finde es unerhört von Herr Knutti, die Forscher, die nicht dem Mainstream folgen, als Leute ohne Erfahrung in Klimaforschung zu bezeichnen. Bekannt ist, dass es auch pensionierte Klimaforscher mit dem grössten Erfahrungsschatz sind. Diese müssen keine Restriktionen und Entlassung mehr befürchten. Auch das Muster der Verneinungsstufen ist ein Versuch seine voreingenommene Haltung zu rechtfertigen. Dieses psychologische Denken ist eventuell auf anderen Gebieten anwendbar, aber hier soll es nur zeigen, dass jeder Gegner eigensüchtige Motive hat. Jeder vernünftige Mensch versucht doch, das ganze Bild zu erfassen um sich daraus seine Meinung zu bilden.

 

Müller Ruedi, Steinbruchstrasse 1, 8732 Neuhaus / 079 3209801

 

Klima-Aktivisten nicht glaubwürdig

Leserbrief vom 24.09.2019 in der "Werdenberger-Obertoggenburger" Zeitung:

Die Jugendliche Greta Thunberg hat den Regierungen weltweit Vorwürfe gemacht. «Wir sind Zeugen einer massiven Zerstörung», sagte sie am Montag auf dem UNO-Klimagipfel in New York.

Ihr sei ihre Jugend durch «leere Worte» der Politiker gestohlen worden, so die 16-Jährige. Es stellt sich aber vielmehr die Frage, ob ihre Kindheit und Jugend nicht durch ihr familieninternes Werbeimperium und die Instrumentalisierung ihrer Person gestohlen wurde?

Die Jugendlichen seien Zeugen einer massiven Zerstörung, rief Greta Thunberg in den Raum. Die Aktivistin wirft laufend anderen Versagen vor, steht aber selber in massiver CO2-Produktion. Man bedenke, dass ihre Atlantik-Überfahrt mit einer Segeljacht, Begleitung aus der Luft und mindestens ein halbes Duzend Überflüge für Begleitpersonen und Crew-Wechsel in New York forderte. Natürlich konnte mit dieser Aktion Aufsehen erreicht werden, aber das machte ja in der ganzen Klimadiskussion Schule.

Der Paläoklimatologe Herr Michael Mann wurde vom höchsten Gericht in Kanada aufgefordert, Beweise für sein Klimamodell vorzulegen. Mann zog eine Millionen Busse vor und hält seine Klima-Messdaten weiterhin geheim, da wahrscheinlich nur unzulängliches vorliegt. Durch sein intransparentes Verhalten wurde Mann verurteilt und dem Bericht das Vertrauen entzogen. Es bleibt zu verwundern, dass die UNO dennoch an seinem Bericht festhält, obschon die Glaubwürdigkeit nicht mehr vorhanden ist.

Auf dieser Hysterie wurden nun auch hier zu Lande Parteiprogramme umgeschrieben und auch nach einem richtig guten und schönen Sommer findet man kaum lobende Worte für das Wetter. Die Melonenpolitik (aussen grün und innen rot) steht im Aufwind, bestandene Werte werden mit Genderfanatismus ausradiert, ungeborenes Leben wird nicht mehr geschützt, die EHE für Mann und Frau wird herausgefordert, Leihmutterschaft ist nur noch eine Zeitfrage und das Zensurgesetz soll verschärft werden. Bei all diesen verschiedenen Themen kommt wohl mehr das Rot zum Vorschein.

Was bringen all diese Umweltaktivisten, Parteien, Organisationen und Schulen aber für Resultate? Wäre vielleicht der erste Schritt, im kommenden Winter von all diesen grünen Aktivisten gezielt ihre Wohnungen, Büroräume, Schulzimmer bis zu den  Universitäten, Plenarsäle von Regierungen, der Europäischen Union und der UNO, nur noch auf 18 Grad Zimmertemperatur zu heizen?  

Hans Moser Hostetgass 9 9470 Buchs