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Verhüllungsverbot ist überflüssig?

Leserbrief zum Interview «Verhüllungsverbot ist überflüssig»vom 20.09.20127, erschienen am 23.09. 2017 in der Wiler Zeitung:

Mit Erstaunen las ich Bekim Alimis Satz: «Zwang widerspricht den islamischen und menschlichen Normen – nämlich der Absicht, Gott freiwillig zu dienen.» Das Strafrecht der islamischen Republik Iran sieht jedoch für Männer, die vom Islam abfallen, den Tod vor (Information von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte). Und das für Rechtsmeinungen zuständige Gremium der führenden islamischen Universität in Ägypten sagte 2004 (mit Berufung auf den Propheten Mohamed, der eine vom Islam abgefallene Frau getötet habe): «Wer auf seinen Abfall vom Islam beharrt, wird getötet. Es spielt keine Rolle, ob dieser ein Mann oder eine Frau ist.» (Zitat ebd.) Täglich werden diese Aussagen in vielen islamischen Ländern umgesetzt, sei es durch Familienmitglieder oder andere, die im Auftrag religiöser oder staatlicher Autoritäten handeln. Die Mitglieder der Organisation der Islamischen Konferenz halten in der «Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam» (1990) in Artikel 24 fest: «Alle Rechte und Freiheiten, die in dieser Erklärung genannt wurden, unterstehen der islamischen Scharia.»
David Gysel, Husen 416, 9246 Niederbüren

Was ist islamisch?

Leserbrief zu „Verhüllungsverbot ist überflüssig“ vom 20.09.2017, erschienen am 23.09.2017 im Tagblatt

 

Was ist islamisch?

Bekim Alimi, Präsident des Dachverbandes islamischer Gemeinden, machte im Interview sehr erstaunliche Aussagen. Er sagte unter anderem, dass eine erzwungene Verhüllung keine islamische Handlung sei. Zwang widerspreche den islamischen und menschlichen Normen. Zwang könne kein Dienst an Gott sein. Wie gerne würde man einem so verstandenen Islam beipflichten. Aber wie kommt ein aus Marokko stammender Schriftsteller, Kacem El Ghazzali, dann dazu zu behaupten, dass verschleierte Frauen immer ein Ausdruck des islamistischen Einflusses auf die staatliche Macht und deren Kontrolle der politischen, sozialen und individuellen Freiheit sei (Ausgabe Tagblatt 18. September)? Wer sich ausführlicher mit dem Islam befasst, merkt schnell, dass in vielen muslimischen Ländern Frauen kaum Rechte haben und sogar mit dem Tod bedroht werden können, wenn sie sich nicht korrekt verhüllen oder der Untreue verdächtigt werden. Zudem werden in islamischen Ländern die meisten Christen verfolgt. Und zum Christentum konvertierte Muslime sind selbst in westlichen Ländern nicht sicher vor ihren früheren Glaubensbrüdern. In Europa breiten sich von Muslimen kontrollierte rechtsfreie Räume und Scharia konforme Quartiere aus, in die sich die Polizei kaum mehr getraut. Auch bekannt dürfte vielen Menschen sein, dass Muslime gemäss dem Koran Ungläubige belügen dürfen, wenn es der Ausbreitung des Islams dient.

Lisa Leisi, Michelaustrasse 29, 9615 Dietfurt

Gefährlich getrübter Blick im Namen der Toleranz

Leserbrief zu Ansichten: Verlogene Debatte zu Terror und Islam und Leserbriefen vom Donnerstag, 29. Juni 2017, erschienen auf Seite 19 im Forum des Toggenburger Tagblatts

 

Heute geschehen Kriege, Leid und Christenverfolgungen vor allem in islamischen Ländern und Terror in der westlichen Gesellschaft ist zumeist islamistisch motiviert. Weshalb gibt es in islamischen Ländern kaum vergleichbare Freiheiten, schon gar nicht für Frauen? Kaum ein anderes Land hat in den vergangenen Jahren so grosszügig Integrationspolitik betrieben wie Schweden und sich so vorbehaltlos der „Vielfalt“, „Diversität“ und „Multikulturalität“ verschrieben. Unterdessen existieren in Schweden ungefähr 60 Zonen, die von hauptsächlich muslimischen Banden dominiert werden und sich rechtsstaatlicher Kontrolle entziehen. Auch hat Schweden die zweithöchste Vergewaltigungsrate weltweit. Der operative Polizeichef des Landes Lars Alversjø findet deutliche Worte: „In Teilen von Stockholm herrscht Gesetzlosigkeit […] Das Rechtssystem, das eine Säule jeder demokratischen Gesellschaft ist, bricht in Schweden zusammen.“ Angesichts dieser Tatsachen müssen wir uns dringendst fragen, ob sich eher der im Westen als friedfertig deklarierte Islam oder der freiheitsberaubende Islam durchsetzen wird und was zu tun ist. Und weshalb wohl sehen sich islamische Länder nicht in der Pflicht, ihren Glaubensgeschwistern zu helfen? Aussagen nahöstlicher Politiker, dass die Migration ihr Instrument der Islamisierung sei, könnten uns die Augen öffnen.

Lisa Leisi, Präsidentin EDU St.Gallen, Michelaustrasse 29, 9615 Dietfurt

Israel, Tibet und die Krim

Leserbrief vom 3. Jan. 2017, erschienen am 14. Jan. 2017 im St. Galler Tagblatt als Antwort zum Leserbrief "Israel soll Zweistaatenlösung nicht aufgeben", vom 29.12.2016.

Erstaunlich, welchen Eifer die UNO und die USA in Obamas letzten Präsidentschaftswochen zeigen: von einer Art Torschlusspanik getrieben, setzen sie alles daran, letzte giftige Nägel einzuschlagen.

Kürzlich war es der antijüdische Propaganda-Schachzug der UNESCO zu den heiligen Stätten in Jerusalem, derweil andere Winkel des Weltkulturerbes der Zerstörungswut schutzlos ausgeliefert sind.

Vor Weihnachten eröffnete dann der UNO-Sicherheitsrat seine Resolution zu den „Siedlungen“ in Judäa-Samarien: kein Wunder angesichts der gegenwärtigen Zusammensetzung dieses Gremiums.

Schließlich  mahnte US-Außenminister Kerry die Parteien im Nahostkonflikt vor wenigen Tagen, die „Zweistaatenlösung“ nicht aufzugeben.

An diesem Punkt mag ein Vergleich mit anderen Orten des Weltgeschehens ein gutes Bild der verzerrten Wahrnehmung vermitteln:

Auf der von Russland annektierten Krim gilt wohl kein Baumoratorium, von illegalen russischen Siedlungen spricht aber niemand. Warum schweigt der Sicherheitsrat? - Weil die dortigen Siedler keine Israelis sind!

Beim jahrzehntealten Tibetkonflikt heißt die Losung bis auf weiteres: Beschwichtigung. Wieso fordern hier weder UNO, noch EU, noch weitere „Berechtigte“ hartnäckig und in aller Form eine Zweistaatenlösung? - Das hat ein wenig mit politischer Korrektheit, etwas mehr mit marktwirtschaftlichen Ueberlegungen, und sehr viel damit zu tun, dass China kein jüdischer Staat ist.

Eine Auseinandersetzung mit der nahöstlichen Geschichte und den Grundlagen des internationalen Rechts bringt Klarheit in die durch Propaganda geprägten „Wahrheiten“. Das erfordert zwar einigen Aufwand, schenkt einem aber eine von den Tonangebern (und seien diese noch so „offiziell“) unabhängige Sicht der Dinge...

Könnte es sein, dass der nahöstliche Konflikt ohne die „großzügigen“ fremden Bemühungen mindestens auf der zwischenmenschlichen Ebene längst gelöst wäre?

 

03.01.2017, Pierre Herter, Stickerstraße 7, 9113 Degersheim

Wer bestimmt die geschichtliche Wahrheit?

Leserbrief zur UNESCO-Resolution vom 13.10.2016 gesandt am 19.10.2016 an das St. Galler Tagblatt.

Man stelle sich vor, irgendwelche Wildfremde würden die Rütliwiese medienwirksam nicht den Eidgenossen, sondern beliebigen „Autonomen“ oder „Radikalen“ zuteilen, weil solche vermehrt ihre Ansprüche darauf melden würden! Der Rütli-Rapport verkommt zum geschickten Propaganda-Schachzug, zur Geschichtsfälschung Ewiggestriger...

Von der hiesigen Presse kaum wahrgenommen, aber mit großer Mehrheit, hat die UNESCO vor einer Woche eine Resolution verabschiedet, welche als Präzedenzfall eigentlich Aufsehen erregen sollte. Darin geht es um die heiligen Stätten in Jerusalem, Beit-Lehem und Hebron: sie sollen künftig nur noch eine arabische Bezeichnung tragen dürfen und büßen damit jeden Bezug zu ihrer jüdischen Geschichte ein.

Ohne Zweifel fügt sich ein solcher Entscheid in das Wunschbild hinein, das Scheich Ikrame Sabri, Jerusalems Mufti, so beschreibt: „Im heiligen Land ist nicht ein einziger Stein jüdischer Herkunft und Jerusalem ist schon seit 7’500 Jahren eine moslemische Stadt!“ Demnach muss sich der Prophet Mohammed übrigens leicht verspätet haben...

Ein weiterer Mosaikstein sind die anhaltenden Grabungen, welche unter den Augen der für den Tempelberg verantwortlichen jordanischen Religionsstiftung Waqf stattfinden. Auch sie bezwecken die Beseitigung jeglicher Erinnerung an eine jüdische Vergangenheit. Dabei hat gerade dieser Tempelberg für das gesamte Judentum eine unermesslich tiefe Bedeutung.

Die Anmaßung der UNESCO, die Geschichte nach eigenem Gutdünken umzuschreiben wird ihr nicht bekommen, wenn nach den USA und Israel dereinst weitere verstimmte Länder ihren Geldhahn schließen werden...

 

Dass Jerusalem von den Nationen mit Füßen getreten würde, steht längst geschrieben; dass sie es auch mit Worten würde, gehört leider dazu. Die Freude der Nationen über ihren neuen Streich wird nicht von langer Dauer sein, denn der Hüter Israels (und Jerusalems) schläft und schlummert nicht!
Pierre Herter, Stickerstraße 7, 9113 Degersheim

Wie (il)legal sind die Siedlungen?

Leserbrief an das St.Galler Tagblatt vom 1.8.2016 zum Artikel „scharfe Kritik am Siedlungsbau durch Israel“ vom 29.07.2016

Was wäre, würden wir einmal das Lied der „Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten“ analysieren, statt es leichtfertig nachzuplappern?

Blenden wir dazu ins osmanische Reich zurück. Bis 1917 gilt für Grundstücke ein meist zentralistisch definiertes Bodenrecht: der größte Teil des Bodens steht im Eigentum des „Staates“, ein weiterer Teil gehört religiösen Stiftungen und nur ein kleiner Rest steht in privatem Eigentum.

Weiter fällt das Eigentum an erobertem oder beschlagnahmtem Land dem siegreichen Staat zu, ... mindestens solange dieser islamisch ist: Judäa-Samarien wurde 1948 Jordanien gewährt, 1967 aber Israel verwehrt.

Ebenfalls dem Staat fällt alles nicht bewirtschaftete, oder vernachlässigte Land zu: daher das bekannte Bild der auf kargen Hügeln gebauten jüdischen Siedlungen!

Das internationale Recht (Haager Landkriegs-Ordnung, 1907, Art. 55) gesteht seinerseits: „Der besetzende Staat hat sich nur als Verwalter und Nutznießer der öffentlichen Liegenschaften (...) zu betrachten, die dem feindlichen Staate gehören (...).“ Man beachte, dass es hier einzig um öffentliches (Staats-) Land geht! Privatland kommt daher aus israelischer Sicht für den Bau von „Siedlungen“ nicht in Frage.

Uns Europäern ist die Vorstellung fremd, dass nur ein kleiner Anteil des Bodens in privatem Eigentum liegt. Dieser Sachverhalt wird von der antizionistischen Propaganda geschickt ausgenutzt, die uns mit dem Stichwort „Landraub“ zu Narren macht.

Aus dem rechtlichen Blickwinkel betrachtet stehen die Siedlungen (als eine mögliche Art der Nutznießung) also weder zum islamischen Bodenrecht noch zum gültigen Völkerrecht im Widerspruch.

Nebst rechtlichen, biblischen und selbst koranischen(!) Argumenten sprechen auch vertragliche Argumente (u.a. Balfour-Deklaration, 1917) für eine jüdische Besiedlung der „Gebiete“.

Zum Schluss ein Hinweis zum Nebenthema „Abriss von palästinensischen Neubauten“: ist kürzlich nicht sogar in St.Gallen eine illegale Baute abgerissen worden? 

Pierre Herter, Stickerstraße 7, 9113 Degersheim

Terror in Europa

Leserbrief vom 30. März 2016 an das St. Galler Tagblatt

Sie hat sich in den fünf Jahrzehnten seit ihrer Geburt gut gehalten, die Lüge, die „Siedlungen“ in Judäa-Samarien seien DIE Ursache für den Terror, oder gar „die größte Bedrohung für den Weltfrieden“.

Sollte diese angeordnete „Wahrheit“ zutreffen, so müssen wir uns wohl fragen, wo denn die belgischen, französischen, britischen oder spanischen Siedlungen liegen, welche als Ursache für den gegenwärtigen Terror in Europa gelten würden. Und falls diese Siedlungen nicht zu finden sind: warum, vor allem aber wozu sich die Anschläge gegen den „zionistischen Feind“ in Europa fortsetzten?

So schlimm die jüngsten Anschläge auch sind, in Jerusalem, Baghdad oder Kabul gehören sie leider zum Alltag! Solidaritätszeichen für die Opfer DIESER Anschläge sucht man in der westlichen Welt jedoch vergebens… Angesichts des mittlerweilen „globalisierten Dorflebens“ sei die Frage erlaubt: warum?

Gewiss kann der aufkommende Terror in Europa als eine Reaktion auf Militäreinsätze im islamischen Raum betrachtet werden. Warum aber sollten jetzt ausgerechnet die USA oder Russland von den Islamisten „vernachlässigt“ werden? Hat es damit zu tun, dass in Teilen dieser Bevölkerungen noch eine geistige Abwehrkraft wirkt, die in Europa verloren gegangen ist?

Zur schwächelnden Abwehr der alten Welt gesellen sich sinnlose innere, politische und weltanschauliche Schlachtfelder, die unsere Kräfte binden, die Gesellschaft spalten und damit den Islamisten die Bresche öffnen.

Bevor wir dazu gezwungen werden, tun wir gut daran, die Ränge aus Ueberzeugung zu schließen. Nicht die Menschen, sondern die Spaltgeister und jede Todes-Ideologie gilt es abzuwehren.

Haben wir nicht gerade Ostern gefeiert, den Sieg des Lebens über den Tod? Für alle, die ihn annehmen wollen! Oder ging es tatsächlich nur um den irregelaufenen Schoggihasen? 

Pierre Herter, Stickerstraße 7, 9113 Degersheim

Nicht vertuschen oder verharmlosen

Leserbrief im Werdenberger & Obertoggenburger vom 18. Jan. 2016:

Die Übergriffe auf Frauen haben bestimmt auch mit der Religion zu tun.

Eine ab normale Sexualmoral, aber auch die Hierarchisierung und Geschlechterapartheid schlagen sich oft ins Gegenteil zu dem was eigentlich erzielt werden sollte. Eine Religion, die die Frau als Handelsware, Besitz oder zuletzt noch als Gefahr sieht, ist Teil des Problems.

 

In Ägypten, erreichte die sexuelle Belästigung für Frauen ein unerträgliches Ausmaß weil man dieses Phänomen am Anfang entweder verschwiegen, oder verharmlost hat. Mann wollte unter keinen Umständen zugeben, dass in einer vermeintlich moralisch-religiösen Gesellschaft viele Frauen sexuell belästigt werden. Die Angst um den Tourismus, der einer der Hauptquellen des Einkommens des Landes war, war grösser, als die Vernunft Missstände offen darzulegen. Nach einer inoffiziellen Veröffentlichung  berichten heute über 90 Prozent aller Ägypterinnen von alltäglichen Erfahrungen mit sexueller Belästigung und Nötigung. Die  Opfer selbst wurden oft für das Phänomen wegen ihrer Art sich zu kleiden verantwortlich gemacht. Die junge Generation in der religiösen Welt ist in einer Dualität aufgewachsen.

In den Kirchen und Moscheen werden sie moralisch streng erzogen.

 

Besonders im Internett, aber neulich auch für viele Flüchtlinge in Europa zeigt sich plötzlich eine überfordernde vermeidliche Freiheit. Sie kennen keine Grenzen zwischen Mann und Frau. Die so erzogene Generation hatte keine Chance eine symmetrische Beziehung zu Mann und Frau aufzubauen. In Europa leben besonders junge Muslime oft in beinahe geschlossenen  Communities. (Flüchtlingslager und Flüchtlingsheime) Mischen sich besonders Gruppe mit jüngeren Teilnehmern unter die offene Gesellschaft werden Grenzen total überschritten und Deliktopfer sind zu beklagen.

 

Mit einer grundlegenden Aufklärung kommt Europa wohl zu spät. Vor der voraussehbaren Flüchtlingswelle war abzusehen, dass religiöse, aber wie momentan schon klar erkannte moralische und ethische Unterschiede aufeinander prallen und unsere Gesellschaft überfordert wird. Verbote, wie zum Beispiel keine Männer mit Flüchtlingsstatus mehr im Schwimmbad, kann keine Lösung sein, sondern schürt Hass und Ausgeschlossenheit.

 

Wir stehen heute mit einem wachsenden Fundamentalismus und Kriminalität, der sexuellen Belästigung oder auch der zunehmenden Gettoähnlichen Communities vor einer enormen Herausforderung. Flüchtlingslager und Flüchtlingsheime führen nicht zur Integration. Gruppierungen von Gleichgesinnten werden vermehrt wachsen. Mit Vertuschen und Verharmlosen der Probleme wird die ganze Entwicklung und Flüchtlingsproblematik wohl noch verschlimmert.

 

 

Hans Moser, Präsident EDU Schweiz, 9470 Buchs

Wir Schweizer fordern Auskunft von Moslems

Leserbrief zum Bericht von Georg Farago, Bern: Moslems fordern Auskunft, erschienen am 12. Januar im „inland“ des Tagblatts

Es ist unglaubwürdig, dass die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) auf die Minarett-Verbots-Initiative so empfindlich reagiert, da Moslems selber sagen, dass die Minarette nicht zwingend sind zur freien Ausübung ihres Glaubens. Oder steckt doch mehr dahinter? Jedoch noch viel weniger verstehe ich, dass die OIC sich nicht gegen alle  Menschenrechtsverletzungen in islamischen Ländern wehrt, die täglich im Namen des Islams geschehen! Wo ist ihr Entsetzen, wenn Frauen zwangsverheiratet, beschnitten, misshandelt und bevormundet werden? Haben sie sich für die britische Lehrerin im Sudan eingesetzt, deren Schüler einen Teddy-Bären Mohammed nannten und die deswegen ausgepeitscht  und inhaftiert werden sollte? In Saudi-Arabien wurde eine vergewaltigte Frau zu 200 Peitschenhieben und 6 Monaten Gefängnis verurteilt, weil sie vor der Vergewaltigung in einem Auto mit fremden – nicht verwandten – Männern gesessen hatte! Wo blieb da der Protest? Auch von Religionsfreiheit in islamischen Ländern kann keine Rede sein: Muslime, die zum Christentum konvertieren, geraten nicht selten sogar in Europa in Lebensgefahr! Menschenrechtsverletzungen in islamischen Ländern sind an der Tagesordnung. Man beweise mir das Gegenteil.

Deshalb wundere ich mich, dass die Schweiz wegen der Minarett-Verbots-Initiative besorgt ist um ihren guten Ruf im Ausland! Ich bin beschämt, dass sich unsere Regierung nicht einmal getraut, Gegenfragen zu stellen! Es ist mir unverständlich, dass islamische Länder überhaupt Mitglieder der UNO sein können, solange sie die Menschenrechte mit Füssen treten! Ich kann nicht verstehen, dass man in den Medien kaum etwas hört über die Christenverfolgung und die vielen anderen Verletzungen der Menschenrechte in islamischen Ländern! Ich staune, dass viele negativen Entwicklungen in westlichen Ländern, hervorgerufen durch muslimische Einwanderer, kaum thematisiert werden! Weshalb getrauen WIR uns nicht, den Islamvertretern unbequeme Fragen zu stellen, wenn der Islam doch eine total friedliche Religion sein soll? Oder haben wir bereits kapituliert und gestehen indirekt ein, dass wir der Islamisierung nichts entgegenzusetzen wagen?

Lisa Leisi, Vizepräsidentin EDU St.Gallen, Michelaustrasse 29, 9615 Dietfurt

Glaubensfreiheit ist hohes Gut

Die "Minarett-Verbots-Initiative" ist eine Chance für die Bewahrung und Respektierung unseres christlichen Glaubens und der Glaubensfreiheit allgemein. Im Rahmen von Verfassung und Gesetzen ist dies in unserem Land garantiert. Unsere Bundesverfassung geht von einem umfassenden religiösen Frieden in der Schweiz aus. Damit alle Religionen die Glaubens- und Meinungsfreiheit  leben können, braucht es ein breites Verständnis vom Wert der Demokratie. Unsere christlich- jüdischen Wurzeln sind mit ein Grund, dass wir in einem Land leben dürfen, in dem der Einzelne seine Überzeugung recht frei leben kann. Dies gilt auch für die muslimische Bevölkerung in der Schweiz, welche ihre Religion in den Moscheen ausüben kann. Minarette sind hingegen für die religiöse Ausübung des islamischen Glaubens ebenso unnötig wie Kirchtürme für die Ausübung des christlichen Glaubens. Die Mehrzahl der Moscheen in islamischen Ländern hat kein Minarett. Jedoch ist es Christen in der Regel verboten, dort eine Kirche zu bauen! Viele Christen werden sogar wegen ihres Glaubens verfolgt.

In den letzten Jahren hat die Schweiz sich zu einer multikulturellen Gesellschaft entwickelt. Bis anhin leben wir in Frieden miteinander. Leider ist aber das Minarett ein Ausdruck und Symbol für einen absoluten Machtanspruch eines eroberungswilligen Islams. Mit der einheitlichen Lösung in der Verfassung, den Bau von Minaretten zu verbieten, wird das friedliche Zusammenleben aller Menschen unterschiedlichster Meinungen und Religionen verteidigt. Gleichzeitig  wird eine spätere Forderung nach dem Ruf des Muezzins verhindert. Verschiedene religiöse Auffassungen innerhalb des Islams werden damit in der Schweiz indirekt geschützt. Blutige Auseinandersetzungen zwischen z.B. Schiiten und Sunniten darf es bei uns nie geben!.

Klare Grenzen zur Wahrung und Sicherung des Glaubens und Kultusfreiheit für alle in der Schweiz wohnhaften Menschen sind  nötig, damit der religiöse Frieden im Land gewahrt bleibt. Die "Minarett-Verbots-Initiative" bekämpft nicht Symptome, sondern löst ein Problem, bevor es entstanden ist.

Nun steht das Schweizervolk vor einer sehr wichtigen Abstimmung. Bitte gehen Sie auch an die Urne. Wir wolle doch unsere Idenentität und Kultur bewahren. Ich bin dankbar, in unserer noch einigermassen christlichen Schweiz leben zu dürfen, darum stimme ich JA zur Initiative.

Liselotte Pfister, EDU, Im Städtli 22, 8872 Weesen

Glaubensfreiheit ist hohes Gut

Die "Minarett-Verbots-Initiative" ist eine Chance für die Bewahrung und Respektierung unseres christlichen Glaubens und der Glaubensfreiheit allgemein. Im Rahmen von Verfassung und Gesetzen ist dies in unserem Land garantiert. Unsere Bundesverfassung geht von einem umfassenden religiösen Frieden in der Schweiz aus. Damit alle Religionen die Glaubens- und Meinungsfreiheit  leben können, braucht es ein breites Verständnis vom Wert der Demokratie. Unsere christlich- jüdischen Wurzeln sind mit ein Grund, dass wir in einem Land leben dürfen, in dem der Einzelne seine Überzeugung recht frei leben kann. Dies gilt auch für die muslimische Bevölkerung in der Schweiz, welche ihre Religion in den Moscheen ausüben kann. Minarette sind hingegen für die religiöse Ausübung des islamischen Glaubens ebenso unnötig wie Kirchtürme für die Ausübung des christlichen Glaubens. Die Mehrzahl der Moscheen in islamischen Ländern hat kein Minarett. Jedoch ist es Christen in der Regel verboten, dort eine Kirche zu bauen! Viele Christen werden sogar wegen ihres Glaubens verfolgt.

In den letzten Jahren hat die Schweiz sich zu einer multikulturellen Gesellschaft entwickelt. Bis anhin leben wir in Frieden miteinander. Leider ist aber das Minarett ein Ausdruck und Symbol für einen absoluten Machtanspruch eines eroberungswilligen Islams. Mit der einheitlichen Lösung in der Verfassung, den Bau von Minaretten zu verbieten, wird das friedliche Zusammenleben aller Menschen unterschiedlichster Meinungen und Religionen verteidigt. Gleichzeitig  wird eine spätere Forderung nach dem Ruf des Muezzins verhindert. Verschiedene religiöse Auffassungen innerhalb des Islams werden damit in der Schweiz indirekt geschützt. Blutige Auseinandersetzungen zwischen z.B. Schiiten und Sunniten darf es bei uns nie geben!.

Klare Grenzen zur Wahrung und Sicherung des Glaubens und Kultusfreiheit für alle in der Schweiz wohnhaften Menschen sind  nötig, damit der religiöse Frieden im Land gewahrt bleibt. Die "Minarett-Verbots-Initiative" bekämpft nicht Symptome, sondern löst ein Problem, bevor es entstanden ist.

Nun steht das Schweizervolk vor einer sehr wichtigen Abstimmung. Bitte gehen Sie auch an die Urne. Wir wolle doch unsere Idenentität und Kultur bewahren. Ich bin dankbar, in unserer noch einigermassen christlichen Schweiz leben zu dürfen, darum stimme ich JA zur Initiative.

Liselotte Pfister, EDU, Im Städtli 22, 8872 Weesen

Wehret den Anfängen!

Die heraufziehende Islamisierung Europas und der Schweizerischen Eidgenossenschaft nimmt neben geistlich-religiösen Aspekten neustens auch machtpolitische Formen an. Deshalb fordern zahlreiche, hier in der Schweiz lebende Muslime, die Moscheen mit einem sog. Minarett auszustatten, jenes aber meistens nicht für den fünf Mal täglich erschallenden Gebetsruf, genannt „Adhan“, verwendet, sondern lediglich als politisches Anspruchssymbol gewertet werden. Ein eindrückliches Beispiel hierzu findet sich in Duisburg-Marxloh, Westdeutschland. Der stattliche Gebetsraum bietet Platz für rund 1200 Gläubige, eine reichverzierte Kuppel prangt rund 20 Meter über den unter ihr befindlichen Häuptern der Muslime und über ebenjener durchbohren weitere 34 Meter, in Form eines Minaretts, den westfälischen Himmel – eine Grossmoschee der extravaganten Bauweise. Die muslimischen Gläubigen in Duisburg-Marxloh verzichteten jedoch auf den Anspruch, dass ihr Muezzin fünf Mal täglich zum Gebet auffordert, was gleichermassen bedeutet, dass der einzig FAKTISCHE Sinn eines Minaretts nicht genutzt wurde. Erinnert man sich an die islamischen Gepflogenheiten während des Mittelalters, die es vorsahen, nur mehr als ein Minarett auf eine Moschee zu setzen die von einem Herrscher errichtet wurde, kann zwischen den Zeilen des neuen Moschee-Errichtungs-Kult herausgelesen werden, dass doch mehr als nur reine „Religionsfreiheit“ dahintersteckt. Im Übrigen wird diese durch ein Minarett-Verbot weder eingeschränkt noch aufgehoben, da selbst der Koran keinen Anlass dazu bietet, zu glauben, ein Minarett sei für die vollumfängliche Praktizierung des islamischen Glaubens notwendig.

Deshalb: Wehret den Anfängen! Ein klares „Ja“ zur Minarett-Initiative!

Lisa Leisi, EDU, Michelaustrasse 29, 9615 Dietfurt

Falsches Gottes-, Bibel- und Koranverständnis

Leserbrief zum Leserbrief „Koran harmloser als Bücher in der Bibel“ von Esther Nufer, erschienen im St.Galler Tagblatt am 8.8.2009

 Esther Nufer, scheint doch noch einiges nicht richtig verstanden zu haben, wenn es um den Vergleich von Koran und Bibel geht und die Frage, ob Muslime wie Christen den gleichen Gott anbeten. Es ist richtig, dass unser Gott im Alten Testament manchmal sehr unbarmherzig und brutal erscheint. Wobei oft Gottes Heiligkeit und die Treue Israels auf dem Spiel stand. Was jedoch betont werden muss, ist, dass Jesus uns klare Anweisungen hinterlassen hat, wie wir miteinander umgehen sollen, mit Feinden wie Freunden. Dazu gehört, dass wir Gott von ganzem Herzen lieben sollen, dazu unseren Nächsten wie uns selbst. Er hat auch gesagt, dass wir unsere Feinde lieben sollen. In der Bibel ist Jesus unser grosses Vorbild und das Neue Testament wegweisend für unser Leben. Das Rezept ist gut, was die Menschen daraus machten und noch machen, ist leider nicht selten Missbrauch und entspricht nicht dem Willen Gottes. Wie sieht es beim Koran aus? Widersprüche von früheren und späteren Aussagen Mohammeds werden so gelöst, dass die späteren bindend sind und das sind oft feindselige, hasserfüllte und militante Aussagen aus der Zeit Mohammeds in Medina (Beispiele sind: Sure 47,4-6; 48,28; 9,20-22; 5,33, 51, 59-60)! Ein Muslim, der den Koran ernst nimmt, kann sich nicht in eine Gesellschaft integrieren, die er bekämpfen und ablehnen muss. Ein gläubiger Muslim hat den Auftrag, mit allen möglichen Mitteln – auch der Täuschung-, die ganze Welt für Allah zu erobern.   Wir Christen machen hoffentlich einen Unterschied zwischen dem Menschen und seinen Taten. Das heisst, dass man sich für das Wohl eines Menschen einsetzen soll, ohne deswegen sein Rechtsverständnis, seine Überzeugungen gutheissen zu müssen, wenn es unserer Rechtsordnung zuwiderläuft mit entsprechenden legitimen Massnahmen zum Schutz unseres Landes und unserer Freiheiten.

Dann muss man wissen, dass Mohammed auf seinen Reisen über mündliche Kontakte vom Gott der Bibel erfahren hat. Er hat im Koran vieles verdreht und verfälscht (bewusst oder unbewusst). So ist es im Koran Gotteslästerung, wenn Christen sagen, Jesus sei Gottes Sohn und der Sohn der Jungfrau Maria. Jesus ist im Koran nicht unser Erlöser, der für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist. Wenn ich den Gott der Bibel lese, im Alten wie im Neuen Testament, so erkenne ich einen um uns werbenden, liebenden Gott mit grosser Geduld und Barmherzigkeit. Im Koran ist mir „Gott“  fremd! Wenn Christen und Muslime den gleichen Gott hätten, dann müssten zum Christentum übergetretene Exmuslime nicht um ihr Leben fürchten – selbst in der Schweiz. Wenn wir den gleichen Gott verehren würden, weshalb zeigt sich in muslimischen Ländern so ein anderes Bild? Und weshalb distanzieren sich die Imame bei uns nicht von den Gewalttätigkeiten und der Herabwürdigung der Frauen?

Es ist unakzeptabel, dass mit Steuergeldern die Ausbildung der Imame übernommen werden soll. Hingegen ist es zu begrüssen, wenn Muslime sich hier ausbilden lassen oder/und mit den westlichen Gegebenheiten wie der Demokratie und unserem Rechtsverständnis vertraut gemacht werden müssen. Jedoch ist es nicht Aufgabe des Staates, für die Ausbildung der Führer der verschiedenen Religionen aufzukommen.

Lisa Leisi, EDU, Michelaustrasse 29, 9615 Dietfurt