Home  ›  Neuigkeiten  ›  Neutralitäts-Initiative – eine dringend nötige Korrektur!

Neutralitäts-Initiative – eine dringend nötige Korrektur!

Leserbrief Neutralitäts-Initiative

Es scheint, dass die Verwaltung, Politik, das Militär, die Rüstungswirtschaft sowie die Medien die Schweiz schon viel zu sehr in die NATO und in Militärstrukturen der EU verwoben haben. Krampfhaft wird nun versucht, eine flexible Neutralität trotz obigen Verstrickungen als Schutz vor Krieg darzustellen. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Dies zeigt sich im Ukraine-Krieg. Der Bundesrat hofiert Selenski und schickt Milliarden Franken in die Ukraine. Die Schweiz hat auch die EU-Sanktionen übernommen. Trotzdem wird uns eingeredet, dies alles sei mit der Neutralität vereinbar. Die Wahrnehmung in den USA war Jubel und in Russland kam die Schweiz auf eine Liste unfreundlicher Staaten. Wie wir wahrgenommen werden, dürfte realistischer sein als unser verzerrtes Selbstbild.  

Ein Ja hilft unserem Land und dem Bundesrat, immerwährend und verlässlich auf Parteinahmen zu verzichten und wieder glaubwürdige Friedensarbeit zu leisten.

Lisa Leisi, 9606 Bütschwil, Präsidentin der EDU Kanton St. Gallen

Aktuelle Ausgabe Standpunkt Schweiz

Unterstützen Sie uns
Folgen Sie uns