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Bundesamt für Statistik

Eidgenös­sische Vorlagen

  • Zusatzfinanzierung der 13. AHV-Rente durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer: Die Delegierten der EDU Schweiz beschlossen die
    Nein-Parole
  • Änderung des Kriegsmaterialgesetzes
    JA-Parole
  • Eidgenössische Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk»
    NEIN-Parole
  • Fairness-Initiative: «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare – Diskriminierung der Ehe endlich abschaffen!»
    JA-Parole

Kantonale Vorlagen

Vorlage 1

Vorlage 2

Vorlage 1: Nachtrag zum Gesetz über die soziale Sicherung und Integration von Menschen mit Behinderung (Finanzierung ambulante Leistungen im Bereich Wohnen). 

Im Jahr 2014 ratifizierte die Schweiz die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK). Damit haben Menschen mit Behinderungen in der Schweiz grundsätzlich das Recht, selbst zu entscheiden, wo und mit wem sie wohnen möchten. Allerdings sind auch Menschen ohne Behinderungen in ihrer Wahlfreiheit oft eingeschränkt.

Für die dafür erforderlichen finanziellen Leistungen soll für Menschen mit einer Behinderung künftig der Kanton aufkommen, insbesondere für organisatorische, pflegerische und weitere Unterstützungsleistungen im Bereich Wohnen. Man geht davon aus, dass dadurch geringere Kosten entstehen als bei einer Unterbringung in Heimen.

Ein langjähriger ehemaliger Heimleiter und Vorstandsmitglied, der in diesem Bereich nach wie vor tätig ist, berichtete jedoch, dass sich dieses Ideal in der Praxis für den Alltag, den Halt und das Wohlbefinden der Nutzerinnen und Nutzer häufig als nachteilig erweise. Im Kanton Zürich habe sich diese Umsetzung oft nicht bewährt; man sei inzwischen dabei, in dieser Entwicklung wieder marschhalt zu machen.

Vorlage 2: III. Nachtrag zum Gesetz über die soziale Sicherung und Integration von Menschen mit Behinderung (Inklusive familienergänzende Kinderbetreuung). 

Der Kanton will mit dieser Vorlage die behinderungsbedingten Mehrkosten von Kindern mit einer Behinderung in familienergänzenden Kinderbetreuungsangeboten übernehmen. Dazu gehört der zusätzliche Betreuungsaufwand, zusätzlicher Koordinationsaufwand und die Beratung und Begleitung der Mitarbeitenden durch spezialisierte Fachpersonen. Dass Eltern von Kindern mit Behinderungen entlastet und unterstützt werden, ist wichtig. Ob sogenannt «normale» Kinderbetreuungsangebote dafür geeignet sind, ist eine andere Frage. Die Betreuerinnen sind schon heute mit den unterschiedlichsten Kindern öfters sehr gefordert. Im Vorstand sahen wir Vor- wie Nachteile.

27. September2026

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Kantonale Volksabstimmung vom
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