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Ergebnisse
Bundesamt für Statistik
Abstimmung am 14. Juni 2026

Kantonale Vorlage:
Gesetz über Beiträge für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung
Abstimmungsempfehlung
NEIN
Argumente dazu im Präsidialmail und 6 Leserbriefen
Kurzbericht aus dem Standpunkt
Mit dem neuen Kita-Gesetz sollen 20 Mio. Fr. Steuergelder gezielt den Eltern mit externer Kinderbetreuung zugutekommen. Familien, die nicht auf Fremdbetreuung durch Kitas setzen, gehen dagegen leer aus. Das ist eine staatliche Bevorzugung eines bestimmten Familienmodells.
David Höhener, Niederbüren
Zeit in das Leben und die Erziehung von Kindern einzusetzen ist eine langfristige, schöne und nachhaltige Aufgabe. Schenken wir dem Wohl der Kinder unsere Aufmerksamkeit und sagen NEIN zu diesem Kita- Gesetz.
Heinz Herzog, Kantonrat EDU, Thal
Am 14. Juni sage ich unter anderem Nein zum Kita-Gesetz, weil damit Doppelverdiener mit Fremdbetreuung weiter bevorzug und zusätzlich entlastet werden.
Lisa Leisi, Präsidentin der EDU Kanton St. Gallen, Bütschwil
Gemeinden sollen nicht mehr bestimmen können, wie sie das Geld am zweckdienlichsten für die Drittbetreuungskosten, die Ausweitung des Angebots oder die Verbesserung des Betreuungsschlüssels einsetzen wollen. Hingegen müssen sie anteilsmässig für 10 Millionen Franken aufkommen und damit alle Steuerzahler.
Markus Hauser, Jona
Das neue Kita-Gesetz sieht einen Systemwechsel vor: Die Beiträge des Kantons fließen neu nicht mehr an die Gemeinden, sondern direkt an die Eltern, welche von einem Betreuungsangebot Gebrauch machen (sogenannte Subjektfinanzierung).
Das neue Gesetz ist ungerecht, teuer und entzieht den Gemeinden Handlungskompetenz.
Michael Zimmermann, 8888 Heiligkreuz
Eigenbetreuung ebenso fördern.
Im neuen Kita-Gesetz sehe ich Druck auf Mütter, arbeiten zu gehen.Rösli Fässler, EDU, Flawil


Ergebnisse
2 eidgenössiche Vorlagen
zu beiden hat die EDU Schweiz ein Ja empfohlen.
- Die Änderung des Zivildienstgesetzes wurde mit 52.5% Ja-Mehrheit angenommen (Kanton SG: 58.9% Ja).
- Die Nachhaltigkeitsinitiative wurde abgelehnt mit einem Nein-Anteil (ganze Schweiz) von 54.8% und einer Stimmbeteiligung von 59%. 13 von 23 Ständen lehnten die Initiative ab.
- Im Kanton Sankt Gallen resultierte eine Zustimmung mit 53.8% Ja-Anteil / Ablehnung im Wahlkreis St. Gallen
- Quelle der Zahlen: VoteInfo

Kantonale Vorlage
Gesetz über Beiträge für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung
- Wir haben uns dezidiert gegen dieses Kita-Gesetz gewendet.
- Das Gesetz wurde aber mit 57.8% Ja-Anteil angenommen. Nur im Wahlkreis Toggenburg resultierte eine Nein-Mehrheit von 52.8%.










